Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zum Menü springen

Ersatzteile für Fahrzeug vom Schrottplatz

Inoxcar Auspuff
2019-07-23 10:46:00 / Auspuffentwicklung / Kommentare 0


Rund 5,5 Millionen Gebrauchtwagen wechseln jedes Jahr in Deutschland den Besitzer. Zwischen drei und 3,5 Millionen Neuwagen von BMW, Mercedes oder Audi kommen jährlich hinzu. Ungefähr in dieser Größenordnung liegt die Zahl der Fahrzeuge, die zum letzten Mal auf deutschen Straßen unterwegs sind. Knapp vier Millionen ausrangierte Autos treten ihre letzte Fahrt zum Verwerter auf den Schrottplatz an.
Es gibt viele Gründe, warum ein Auto schrottreif ist und aus dem Verkehr genommen wird. Ein schwerer Unfall oder zu hohe Reparaturkosten sind die beiden häufigsten Gründe. Schrottreif bedeutet jedoch nicht, dass Fahrzeug nicht noch verwertet werden kann. So manches Fahrzeug eignet sich als Ersatzteillager.

Hohe Verwertungsquote


Altfahrzeuge bestehen aus zahlreichen Bauteilen. Viele Bauteile haben eine deutlich längere Lebensdauer und verschleißen nur langsam. Diese Bauteile eignen sich dafür, in einem anderen Auto eingebaut zu werden. Die Verwertungsquote bei ausrangiert und Fahrzeugen ist hoch. Sie hängt auch davon ab, wie stark das Altfahrzeug beschädigt ist. Professionelle Verwerter können bis zu 95 Prozent des Autos wiederverwerten. Was noch nicht verschlissen ist, landet im Ersatzteillager. Der Rest wird nach Materialien getrennt und dem Recycling zugeführt.
Zu Beginn der letzten Reise werden noch nutzbare Bauteile für den Wiederverkauf ausgebaut. Ersatzteile wie ein Auspuff für Volkwagen, der Kupplung oder dem Getriebe für einen Opel haben eine lange Lebensdauer. Sie werden auf dem Schrottplatz deutlich günstiger angeboten als im Fachhandel. Auf der Suche nach dem passenden Ersatzteil kann sich der Besuch auf dem Schrottplatz lohnen.

Der Weg zum Schrottplatz


Bevor ein Fahrzeug auf dem Schrott Teil als Ersatzteillager fungiert, muss es seinen Weg ordnungsgemäß dorthin finden. Die Altfahrzeugverordnung in Deutschland regelt exakt, wie aus einem Gebrauchtwagen ein Altfahrzeug wird.
Für den bisherigen Kfz-Halter bedeutet die ordnungsgemäße Außerbetriebnahme vor allem, viel Zeit und Nerven einzuplanen. Bevor ein Fahrzeug auf dem Schrottplatz in seine Einzelteile zerlegt werden darf, sind einige Schritte notwendig. Zunächst muss der bisherige Pkw-Halter sein Gefährt beim zuständigen Bürgeramt abmelden. Eine zusätzliche Information an die Kfz-Versicherung ist nicht zwingend nötig, das Bürgeramt gibt die Abmeldung weiter. Erst wenn das Fahrzeug abgemeldet ist, darf es seine letzte Reise zum professionellen Verwerter antreten.

Zeit sparen beim Auto verschrotten


Für Behördengänge müssen Bürger mitunter viel Zeit einplanen. Das Abmelden des Fahrzeuges fällt häufig zusammen mit der Arbeit, ein neues Auto auszuwählen und anzumelden. Mit der Abmeldung ist es nicht getan. Für ausrangierte Fahrzeuge benötigt der bisherige Halter einen Nachweis über die sachgerechte Entsorgung des alten Autos.
Generell besteht die Möglichkeit, das Altfahrzeug beim Händler abzugeben, der es einst verkauft hat. Viel einfacher und auch schneller erfolgt die Verwertung mit kostenloser Autoabholung durch einen professionellen Verwerter. Er kümmert sich um die Bürokratie und nimmt das Fahrzeug umgehend mit. Kein Gang zum Bürgeramt, kein Stress mit der Abholung des Autos. Und der Verwertungsnachweis wird an Ort und Stelle ausgefüllt.

Nur mit Verwertungsnachweis

In der Altfahrzeugverordnung ist geregelt, dass nur zertifizierte Händler einen Verwertungsnachweis ausstellen dürfen. Nur sie sind es, die den so wichtigen Nachweis an den bisherigen Halter aushändigen.
Der Nachweis dient zur Vorlage gegenüber dem Amt und als Beweis der ordnungsgemäßen Entsorgung des Fahrzeuges. Kann der Halter keinen Verwertungsnachweis vorlegen oder hat das Auto an einen nicht zertifizierten Händler abgegeben, droht ein Bußgeld.


News